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Masters WM in Kanada – 5 Goldmedaillen für Deutschland

Deutscher Masters Kader auf der Überholspur

Als strukturierter Weltverband richtet die International Functional Fitness Federation (IF3) jährlich die offizielle Weltmeisterschaft des funktionalen Fitnesssports aus. Am vergangenen Wochenende, vom 30. September bis 2. Oktober 2023, fand die dritte Masters Weltmeisterschaft in Richmond, Kanada statt. 

Für den Deutsche Bundesverband funktionaler Fitness (DBVfF) flogen 33 Masters Athlet:innen, die vom DBVfF nominiert wurden, oder sich zuvor über die Regional- oder Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten, nach Kanada. 345 Athlet:innen aus 23 Nationen und je 8 Altersklassen (30-34, 35-39, 40-44, 45-49, 50-54, 55-59, 60-64 und 65+) durften in den 6 Kategorien Endurance, Strength, Bodyweight, Mixed Modal, Skill und Power um den Weltmeister:innen-Titel kämpfen.

Alina Weidlich Foto@maximilian.kelm

Den Auftakt machten die Altersklassen 65+ und 30-34 Jahre mit dem Endurance bzw. Bodyweight Test. Bei zwar frischem Wind, aber bestem Wetter absolvierten die Athlet:innen den Endurance Test unter freiem Himmel während in der Halle parallel der Bodyweigth Test lief. Am 2. Tag bewiesen die Athlet:innen Geschicklichkeit beim Skill Test und mobilisierten beim Strength Test ihre gesamten Kräfte. Der letzte Tag verlangte mit dem Mixed Modal und Power Test noch mal alles von den Teilnehmer:innen ab. Der deutsche Masters Nationalkader stach bei dieser Weltmeisterschaft nicht nur durch das von Lift Heavy perfekt abgestimmte Outfit in Nationalfarben hervor, sondern überzeugte auch bei den Platzierungen in den abgefragten Tests. 

 

Alina Weidlich setzte mit einem starken Start ein Zeichen für Deutschland und platzierte sich nach einem Event-Win im Bodyweight Test und einem sicheren 3. Platz im Endurance Test an die Spitze des Leaderboards. An Tag 2 musste Alina zwar beim Strength Test ein paar Punkte lassen, holte sich aber durch den Sieg im Skill Test den Tagessieg zurück. 

Die für sie erste Weltmeisterschaft beendete Alina Weidlich an Tag 3 in der Gesamtwertung auf Platz 1 und wird somit Weltmeisterin in der Altersklasse 35-39.

In der Saison 2022 ist Sabine Schneider noch überrascht, als sie sich über die Regionalmeisterschaft für die WM qualifiziert und fliegt kurzerhand mit dem Master Kader zur WM nach Aruba, die sie als einzige deutsche Athletin mit dem 3. Platz auf dem Podium abschließt. In 2023 beweist Sabine erneut ihr Talent und holt sich mit. 2 Event Wins und 6 Top 5 Platzierung am Ende der Masters World Championship 2023 den Titel der Weltmeisterin der Altersklasse 50-54 bei den Frauen!

 

Ebenso zeigen Nicolette Brunke, Katja Rauch und Angelika Heuer bei den Frauen, dass Alter nur eine Zahl ist. 

Mit 4 Event-Wins in den Tests Endurance, Bodyweight, Power und Mixed Modal setzt sich Angelika Heuer bei ihrer Konkurrentin aus Norwegen durch und holt sich den Titel der Weltmeisterin in der Altersklasse 65+ bei den Frauen. 

Nicolette Brunke beendet den ersten Test der WM mit dem 1. Platz, setzt sich in den nächsten Tests dann aber hinter ihre Mitstreiterinnen Katja Rauch und die US-Amerikanerin Jeanie Adams-Smith und holt sich den 3. Platz auf dem Podium bei den Frauen in der AK 55-59.

Nur den Sieg im Endurance Test gibt Katja Rauch an Nicolette ab, doch die weiteren Event-Wins lässt sich Katja nicht nehmen und hängt sich nach einer unfassbar starken Leistungen an allen 3 Tagen verdient die Goldmedaille um, Katja Rauch ist Weltmeisterin in der Altersklasse 55-59 Jahre. 

Weltmeisterinnen 2023
von links oben: Sabine Schneider, Angelika Heuer, Nicolette Brunke, Alina Weidlich, Katja Rauch - Foto@maximilian.kelm

Spannender Wettkampf auch bei den Männern

Marco Wissner und Klaus Werner Foto@maximilian.kelm

Am ersten Tag stehen Marco Wissner und Klaus Werner punktgleich auf Platz 1. Mit seiner Wettkampferfahrung beweist Marco Wissner sein Können und holt sich mit 2 Event Wins im Bodyweight und Strength Test und 5 Top 5 Finishes die Goldmedaille der Männer in der Altersklasse 55-59 Jahre. Klaus Werner ist ihm dich auf und schließt die Weltmeisterschaft mit dem 3. Platz und der Bronzemedaille ab. 

Ein Kraft-Battle dürfen die Zuschauer:innen beim Strength Test zwischen Marcel Lamée und Pierre Rehfeld beobachten. Pierre gewinnt das Kopf-an-Kopf Rennen mit 290lb (131,54kg) im Complex, 5 Pfund über Marcel (285lb).

So rücken die 2 Deutschen Athleten auf dem Leaderboard weiter auf Richtung Marc Jersch, der durch den Event Win im Mixed Modal Test und insgesamt 3 Top 5 Finishes am Wettkampfende mit der Silbermedaille das Podium verlässt.

Neben ihm auf dem Podium darf sich Pierre Rehfeld die Bronzemedaille um den Kopf hängen, der im Power Test am letzten Tag noch mal alles rausgeholt hat und den Wettkampf somit mit 2 Top 5 Finishes im Strength- und Power Test zu einem erfolgreichen Ende bringt.

Männer 35-39
v.l. Pierre Rehfeld, Marcel Lamée, Marc Jersch Foto@maximilian Kelm

Deutliche Entwicklung des deutschen Masters Nationalkaders

Für Deutschland ist es eindeutig die bisher erfolgreichste Weltmeisterschaft.  Mit 5 Goldmedaillen, einer Silbermedaille, drei Bronzemedaillen, 6 Top 5 Platzierungen und weiteren 5 Top 10 Platzierungen zeigten unsere Athlet:innen, was man in nur einem Jahr erreichen kann. 

Zum Vergleich: 2022 traten rund 275 Athlet:innen gegeneinander an. Dieses Jahr waren es bereits 345. In der Übersicht findet ihr die Vorjahres-Platzierung, wenn eine Teilnahme in 2022 stattgefunden hat. 

Hier sind alle Platzierungen im Überblick

Großer Dank an den Masters Kader

Der Verband möchte an dieser Stelle einen besonderen Dank aussprechen. 

Die Masters-Athlet:innen glänzen durch ihren unermüdlichen Einsatz auf dem Competition Floor und geben zu jeder Zeit ihr Bestes. Hartes Training, viel Disziplin und Arbeit stecken in den Ergebnissen, die Deutschland nun präsentieren darf.

Doch unermüdlich zeigen sich die Athlet:innen auch bei ihrem Einsatz für den Verband. Das Ziel des Verbandes, die Vision und der Wunsch nach Wachstum dieser Sportart, stehen hier klar im Vordergrund. 

So ist Marcel Lamèe selbst als aktives Mitglied bei der Masters WM angetreten, spielt aber auch hinter den Kulissen eine entscheidende Rolle als Master Nationaltrainer und im kommissarischen Vorstand. Inga Tiedmers begleitete den Kader nicht nur als Physiotherapeutin sondern beweist auch gemeinsam mit Janine Reis Talent als Live-Moderatorin auf dem Instagram Account vom Bundesverband. Die Organisation vor und während der WM ist ebenfalls Janine Reis und Inga Tiedmers zu verdanken. 

Schon während der Deutschen Meisterschaft waren die Masters Athlet:innen nicht nur auf dem Floor, um um den Titel zu kämpfen, sondern unterstützten auch bei den anderen Heats als Technical Official oder Helfer. 

Danke für euren Einsatz!

Deutscher Masters National Kader inkl. Begleitung in Kanada auf der WM - Foto@maximilian.kelm

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